Deutsches Rheumaforschungszentrum Berlin

Deutsches Rheumaforschungszentrum Berlin

Typologie: 
Bildung
Ort: 
D - Berlin
Bauherr: 
Deutsches Rheumaforschungszentrum Berlin und Stiftung des bürgerlichen Rechtes
Planungszeit: 
1988

 

int. öffentlicher Wettbewerb für das Land Berlin (West) 1988, 1. Preis

Deutsches Rheumaforschungszentrum Berlin

Drei Komponenten waren es, die diesen Entwurf im wesentlichen bestimmten: die qualitätvolle und historisch bedeutsame Bausubstanz der alten Siemens-Villa, die von mächtigen Bäumen geprägte Parklandschaft und die Aufgabe, in dieses Ensemble ein neues Forschungszentrum einzugliedern, das vielfältigen funktionalen und technologischen Anforderungen zu genügen hat. Es ging also vor allem darum, das Konzept für eine Gesamtanlage zu entwickeln, in der einerseits das schon Vorhandene seine Individualität und Eigenständigkeit behält, andererseits jedoch die hinzugefügten Neubauten einen neuen Schwerpunkt auf dem Grundstück bilden. Sich gegenseitig in selbstbewusstem Respekt Reverenz zu erweisen, darum ging es also auch in diesem architektonischen Dialog zwischen alt und neu. Maßstab, Gliederung und Textur der neuen Bauwerke orientieren sich an der Siemens-Villa und ihrem Wirtschaftsgebäude. Auf diese Weise bleibt der alten Villa ihre herausragende Position innerhalb der Anlage erhalten. Den Übergang zwischen den Neubauten und dem Park schaffen in geometrischer Ordnung platzierte Pergolen und Pflanztröge.