Museumscenter Leoben

Museumscenter Leoben

Typologie: 
Kultur
Ort: 
A - Leoben
Bauherr: 
Stadt Leoben
Planungszeit: 
2002 - 2003
Bauzeit: 
2004
Nutzfläche: 
1.600 m²
Umbauter Raum: 
6.300 m²

 

Gutachterverfahren 1999, 2.Preis/Nachrücker

www.museumscenter-leoben.at

Museumscenter Leoben

Unter einem Dach vereint mit der Kunsthalle der Montanstadt Leoben, die jährlich ethnologische Großausstellungen von internationalem Format präsentiert, entstand in den Räumen der ehemaligen landesfürstlichen Burg und des späteren Jesuitenklosters das Museumscenter Leoben. Als Brennpunkt des Kulturquartiers konzipiert, fungieren die historischen Räumlichkeiten im Zusammenhang mit Zubauten aus den 90er Jahren nicht nur als Ausstellungszentrum der Stadt-, Regional- und Montangeschichte, sondern auch als Kommunikationsplattform für Musik, bildende Kunst, Literatur und Wissenschaft.
In der Ausstellung skalieren „Schienen“ 2000 Jahre Stadtgeschichte, wobei sieben architektonisch definierte „Zeitschwellen“ an den Zugängen der einzelnen Zeitzonen die musealen Inhalte definieren und gleichzeitig den Besucher durch das Museum leiten. Das inszenierte Wechselspiel aus dunklen und hellen, engen und weiten Räumen auf zwei Ebenen entwickelt im Zusammenhang mit audiovisuellen Installationen spezifische Atmosphären in den jeweiligen Zonen.
Das unmittelbare räumliche Nebeneinander der Ausstellung mit einem museumspädagogischen Bereich und darüber hinaus mit den neu geschaffenen Veranstaltungsräumlichkeiten lässt ein sich gegenseitig positiv beeinflussendes Zusammenwirken der unterschiedlichen Funktionen entstehen.