Archiv ADK Berlin

Archiv ADK Berlin

Szyszkowitz-Kowalski - Archiv

2009 haben Szyszkowitz und Kowalski aus einem Großteil ihrer Arbeiten, aus 150 Projekten, ca. 4700 Blatt an Handskizzen und Zeichnungen und ca. 60 Architektur-Modelle, dem Baukunstarchiv der Akademie der Künste in Berlin übergeben.

Insgesamt sind dies Tausende von Original-Zeichnungen sowie Pläne, Fotografien und Modelle , darunter auch die Materialien zum Kulturzentrum Großlobming in der Steiermark, zur Küppersbuschsiedlung Gelsenkirchen der Internationalen Bau-Ausstellung Emscherpark, zum Studienzentrum der Universität Graz und dem Kulturzentrum St. Ulrich im Greith in der Südsteiermark.
Die nach 2009 entstehenden Arbeiten werden den Vorlass später ergänzen, sodass das gesamte Werk der interessierten Öffentlichkeit in der Akademie zu Verfügung stehen wird.

Das Archiv der Akademie der Künste umfasst über 1000 Einzelarchive aus allen Kunstsparten. Das Baukunstarchiv betreut ca. 60 Einzelarchive bedeutender Architekten, u. a. die Nachlässe von Bruno Taut und Hans Scharoun.

>> Szyszkowitz-Kowalski - Archiv

Archiv und Ausstellung

Aus dem Anlass der Übergabe der Arbeitsunterlagen stellte die Akademie das Szyszkowitz-Kowalski-Archiv im Herbst 2009 in einer Ausstellung im Akademiegebäude am Pariser Platz 4 vor.
Die Ausstellung stand im Kontext des Architekturschwerpunktes der Akademie, der sich unter dem Titel „Die Wiederkehr der Landschaft“ besonders dem städtischen und landschaftlichen Umraum widmen wird, einem Thema, zu dem die expressiven, auf den Stadt- und Geschichtsraum bezogenen Arbeiten von Szyszkowitz-Kowalski besondere Affinität aufweisen. Zur Ausstellung werden ein Katalog und eine Publikation erscheinen, die das Werk der Architekten Szyszkowitz-Kowalski der letzten 15 Jahren bis heute dokumentiert.

 >> Ausstellung "Zeichnen zum Ort/Drawn from the Site"

Die Akademie der Künste

Mit seinen umfangreichen Beständen gilt das Archiv der Akademie als bedeutendstes interdisziplinäres Archiv zu Kunst und Kultur seit 1900 im deutschen Sprachraum gelten. Seine zentrale Aufgabe besteht darin, künstlerisch und kulturgeschichtlich wichtige Archive zu erwerben, zu verzeichnen und der Wissenschaft und interessierten Öffentlichkeit bereitzustellen. Das Baukunstarchiv Das Baukunstarchiv hat seinen Sammlungsschwerpunkt im 20. Jahrhundert, obwohl es auch vereinzelte Bestände aus früheren Jahrhunderten betreut, so einige Zeichnungen Friedrich Gillys und den zeichnerischen Nachlass Martin Friedrich Rabes. Mit den Nachlässen Hugo Härings, Hans Scharouns, der Gebrüder Luckhardt und ihres Partner Alfons Anker und nicht zuletzt der Brüder Bruno und Max Taut dokumentiert das Archiv wie keine zweite Architektursammlung die Berliner Moderne seit 1900 bis in die Wirtschaftswunderzeit der alten Bundesrepublik. Nach der Wende von 1989 wurden zum einen wichtige Bestände aus dem Gebiet der DDR akquiriert, zum anderen die Nachlässe von Emigranten erworben. In neuerer Zeit kommen zunehmend Bürounterlagen und Materialien von Mitgliedern der Akademie und anderen Architekten der Gegenwart hinzu. Zu den Beständen gehören auch Archive von Architektur-Fotografen und -Theoretikern.

>> Akademie der Künste, Berlin